Nähere Informationen zu Wellnessmassagen

 

 

Qualität der verwendeten Öle

 

Alle für die Massagen verwendeten Körperöle sind reine native Pflanzenöle in Bio-Qualität

wobei über 95% der Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau und/oder kontrollierter Wildsammlung stammen. Sie sind ausgezeichnet hautverträglich, frei von synthetischen Duft-, Farb- sowie Konservierungsstoffen und Rohstoffen auf Mineralölbasis.


Aus sonnengereiften Samen und Früchten gewonnen, sind sie das Resultat aufbauender Lebensprozesse. Im Gegensatz zu mineralischen Ölen wie z.B. Paraffinöl, können Pflanzenöle eine Beziehung zum lebendigen Organismus eingehen und sie bilden keinen abschließenden Film auf der Haut. Da sie der hauteigenen Lipidstruktur sehr ähnlich sind werden sie sehr gut von der Haut aufgenommen, pflegen und nähren diese intensiv. So kann die Haut atmen und sich ganz natürlich regenerieren.


Die Öle werden in schonender Kaltpressung hergestellt, wodurch ihr hoher Anteil an wertvollen Wirk- und Vitalstoffen erhalten bleibt. Die Komposition aus wertvollen Natursubstanzen unterstützt die vielfältigen Funktionen der Haut, stärkt die Hautbarriere und hält die Haut gesund und schön.

 




 

Ayurvedische Lehre

  

In der ayurvedischen Lehre ist jeder Mensch ein Teil des Ganzen und lebt in Wechselwirkung mit seiner Umwelt. Gesund sein kann in diesem Gefüge nur, wer mit sich und seiner Umgebung in Einklang lebt.

 

Drei Kräfte steuern jeden Menschen – Vata, Pitta und Kapha genannt. Diese drei so genannten Doshas bündeln die fünf Elemente (Feuer, Erde, Wasser, Luft und Äther), die nach ayurvedischem Glauben jeder in unterschiedlicher Gewichtung in sich trägt. Feststellen lassen sich die Typen anhand der Körpertemperatur, dem Körperbau, der Haut, dem Appetit, der Wärme- und Kältetoleranz. Dabei steht Vata in Zusammenhang mit den Elementen Luft und Äther für Bewegung, Pitta mit den Elementen Feuer und Wasser für den Bereich des Stoffwechsels und Kapha mit der Verbindung von Erde und Wasser für die Körperstruktur.

In der westlichen Welt sind vor allem Pitta- und Vata-Typen zu finden, was an der Reizüberflutung, dem Stress und den vielen verschiedenen Eindrücken liegt, denen wir täglich ausgesetzt sind. Im Orient dagegen überwiegen Kapha-Menschen, hier leben die Menschen eher in den Tag hinein. Sehr viele Menschen sind außerdem Mischtypen aus zwei Doshas. Wichtig: Erst wenn alle drei Doshas gleich stark sind, ist man im Gleichgewicht. Alle Ayurveda-Methoden zielen also darauf ab, zu ausgeprägte Doshas zu mindern, andere zu fördern.

 

 

 

Vata

 

Das Vata beeinflusst die Tätigkeit der inneren Organe und steuert Wachstum und Aktivität des Geistes. Der Vata-Mensch ist ein unruhiger Geist. Meist ist er sehr schlank, zierlich und wenig muskulös. Er nimmt schnell ab und hat kühle, eher trockene Haut. Er mag es lieber warm als windig und kühl, weil er leicht friert. Ebenso unregelmäßig wie sein Appetit ist seine Verdauung. Er ist ein schneller Denker, neigt aber auch zur Grübelei und Sorgen. Vata-Menschen sind sehr gesprächig, kreativ und reisen gerne.

Diese Menschen reagieren meist stark auf Veränderungen und sind dadurch in besonderem Maß den vielen Reizen der modernen Welt ausgesetzt. Das kann sie im positiven Sinne stark anregen, aber auch überfordern oder überreizen, was dann zur klassischen Stress-Persönlichkeit führt. Das äußert sich in kalten Händen, trockener Haut, vegetativen Störungen (zum Beispiel Schlafstörungen), Krankheiten des Bewegungsapparats (zum Beispiel Arthrosen) und Verdauungsstörungen (Blähungen und Verstopfung).

Diese Schwachstellen verstärken sich zusätzlich durch eine ungesunde Lebensweise. Besser vertragen Vata-Typen warme, süße, salzige und saure Speisen. Auch Massagen mit Sesamöl, warme Bäder, ein regelmäßiger Tagesrhythmus, viel Schlaf und Entspannung tun ihnen gut, folglich sind Hektik und Stress Gift für den Vata-Typ, genauso wie zu viel Sex oder kaltes, zu scharfes und bitteres Essen.

Übrigens: Wenn das Vata aus dem Lot geraten ist, sind auch Kapha und Pitta mitbetroffen, denn Vata ist das wichtigste Prinzip unter den dreien!

 

Tipp:

Vata-Menschen benötigen einen geregelten Tagesablauf mit drei warmen Mahlzeiten und ausreichend warmen Getränken (vor allem Tee), viel Ruhe und Entspannung sowie regelmäßige Ölmassagen. Sie sollten alle kalten, blähenden und schwer verdaulichen Speisen wie zum Beispiel Kohl, Paprika, Pilze und Rohkost meiden. Für Vata-Konstitutionen sind besonders ruhige Trainingsarten wie Yoga, Qi-Gong, Spazieren gehen und Schwimmen geeignet.

 

 

 

Pitta

 

Pitta wirkt auf Stoffwechsel, Körpertemperatur und Verdauung und stärkt den Intellekt. Pitta-Typen sind meist hellhäutige, hellhaarige Menschen mit mittelschwerem, muskulösem Körperbau und warmer, trockener, aber sensibler Haut. Sie haben in der Regel einen guten Appetit und sind mit einer guten Verdauung gesegnet – vor allem, wenn sie sich ganz nach ihrem Geschmack vor allem von kalten Speisen und Getränken ernähren. Pitta-Menschen schießen gelegentlich über ihre Grenzen hinaus, vor allem was die körperliche Betätigung anbelangt.

Gesundheitliche Störungen entstehen vor allem dann, wenn z.B. Nachtarbeit oder Partys den Tag-Nacht-Rhythmus stören, sie zu salzig, sauer oder scharf essen oder zu viel Alkohol und Zigaretten konsumieren. Stress, Hektik oder Krisen beeinträchtigen den Pitta-Menschen besonders. Auch Hitze und pralle Sonne oder stark gesalzene, fettige oder scharfe Speisen tun ihm nicht gut. Wenn sich Pitta-Menschen überfordern, äußert sich das zum Beispiel in einem gelblichen Teint, starkem Schwitzen, Mundgeruch, Schlafstörungen, Entzündungen, Geschwüren und Hauterkrankungen. Darüber hinaus werden sie unausstehlich, aggressiv, kritiksüchtig, stur und rücksichtslos.

 

Tipp:

Personen mit Pitta-Schwerpunkt sollten alle säuernden, scharfen und öligen Speisen meiden. Kühlende, bittere und herbe Nahrungsmittel sind für sie in Ordnung. Alkohol, Fleisch, Weißmehl und Kaffee sollten sie unbedingt reduzieren. Wichtig: Ein gesunder Ausgleich zwischen Aktivität und Entspannung im Alltag! Für Pitta-Typen sind mäßige Trainingsarten wie Schwimmen, Walking, Aerobic, Wandern oder Teamsportarten am sinnvollsten.

 

 

 

Kapha

 

Dieses Dosha beeinflusst vor allem den Flüssigkeitshaushalt und das Abwehrsystem. Menschen vom Kapha-Typ haben meist einen schweren Körperbau mit Tendenz zu Übergewicht, eine glatte, helle, ölige Haut und kräftiges, welliges, dunkles Haar. Sie essen gerne, haben aber eine eher träge Verdauung. Körperlich sind sie stark und ausdauernd, haben ein Elefantengedächtnis, aber eine langsame Auffassungsgabe. Kapha-Menschen sind meist ausgeglichene, verträgliche Zeitgenossen, die nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen sind. Diese Eigenschaften können sich aber auch ins Negative entwickeln – geistige und körperliche Trägheit sind dann die Folge. Auch Unterforderung kann auf Dauer negativ beeinflussen.

Gut geht es dem Kapha-Typ vor allem dann, wenn er sich sportlich betätigt, aber ansonsten einen ruhigen Lebensstil verfolgt. Schlagen Menschen mit Kapha-Übergewicht über die Stränge, äußerst sich das z. B. in schlechtem Appetit, träger Verdauung und Übergewicht, aber auch in Blässe, kalten Gliedmaßen sowie in Gelenkproblemen. Auch auf die Psyche wirkt sich ein schlechter Lebenswandel aus. Dann nämlich werden Kapha-Persönlichkeiten depressiv und zerstreut, neigen zum Sammeln und zur Lethargie.

 

Tipp:

Kapha-Menschen sind oft träge und bewegen sich deshalb zu wenig. Sie sollten sich ein tägliches Bewegungsprogramm (mindestens eine halbe Stunde) vornehmen und zu viel Schlaf vermeiden. Alle fetten, gebratenen und schweren Nahrungsmittel – insbesondere Süßspeisen und Milchprodukte – sollten sie meiden und stattdessen leichte, herbe, bittere und anregende Speisen wählen. Auch gut: Zwischenmahlzeiten ausfallen lassen und abends nur eine Suppe oder gedünstetes Gemüse essen. Für Kapha-Konstitutionen empfehlen sich anregende Trainingsarten wie Ballsportarten, Jogging, Reiten, Boxen, Fahrrad fahren oder Tennis, sowie regelmäßige anregende Massagen.

 

 

 

 

Fußreflexzonenmassage


Mit Hilfe der Fußreflexzonenmassage werden Ihre Energieflüsse schonend in Gang gesetzt. Ihre Lebenskräfte werden gestärkt und stabilisiert und Sie können frisch und entspannt durchstarten.
Die Fußreflexzonenmassage basiert auf der Erkenntnis, dass es für jedes Organ und jede Körperregion einen entsprechenden Punkt am Fuß gibt. Diese Reflexzonen stehen mit einem Organ über Nerven und Meridiane in Verbindung. In diesen Energielinien verläuft der Fluss der Lebenskraft, ausgehend von den Organen, Drüsen und Körperteilen und an den Füßen endend. Werden nun die Reflexzonen massiert, erhöht dies die Durchblutung des betreffenden Organs. Dadurch wird das Wohlbefinden gefördert, etwaige Krankheiten bzw. Störungen im Körper können gelindert oder sogar geheilt werden. Die Fußreflexzonenmassage wird entspannend, belebend, aber anfangs manchmal auch als schmerzhaft empfunden. Der Grund kann sein, dass Ihnen ein Organ hier eine Signalwirkung gibt. Wenn das schmerzhafte Empfinden nach 5 Behandlungen nicht nachlässt, empfehle ich Ihnen einen erfahrenen Reflexologen oder Arzt aufzusuchen. Für Gesunde ist die Fußreflexzonenmassage eine gute Möglichkeit der wirksamen Prävention.